http://www.heise.de...
Anti-Burnout-Ansatz bei VW. Betroffen sind rund 1000 Diensthandys der Inlandswerke.
Das bedeutet doch nur, dass abends/nachts auflaufende Nachrichten morgens um 7 alle auf einen Schlag kommen? Ok, immerhin werden so die Realtionszeiten nachts vergrößert.
Was ist, wenn das eigene Projekt brennt? Dann weichen die Mitarbeiter auf ihre privaten E-Mail-Konten aus? Was ein Sicherheitsproblem!
Außerdem könnte sich so kurzfristig ein Nachteil im Vergleich der Produktivitäten der internationalen VW-Werke für die inländischen Werke ergeben?
Interessant ist der Versuch aber allemal, wenn er gleich so viele Fragen aufwirft.
Welches ist also die langfristig optimale Schlagzahl, die schnelle Reaktionen erlaubt, ohne dabei das Burnout-Risiko zu steigern?
Berthold schrieb dazu am 25.12.2011 | #permlink
Die Leute mit "hohen Schlagzahlen" brechen reihenweise zusammen. Burnout (wenngleich eher ein Modewort als eine Diagnose: http://www.lehrerfreund.de... ) ist die neue Volkskrankheit, und das hängt definitiv mit der Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit zusammen. Im letzten Stern war das übrigens lesenswerte Titelstory.
Was meinst du, warum die Lehrer/innen Burnout-Klientel Nummer 1 sind (waren)? Sie haben keinen Feierabend, am Samstag rufen Eltern an, in den Ferien wird korrigiert, am Sonntag wird Unterricht vorbereitet. Sie sind also der Primat des feierabendslosen Arbeiters. Und jetzt erwischt es buchstäblich alle, bei denen das Smartphone zum Business gehört.
Insofern finde ich deine Bedenken zwar zutreffend, aber völlig irrelevant. "Brennende Projekte", "Produktivität" - alles zweitrangig, so lange der Gesundheitsfaktor ernsthaft gefährdet ist.