Die Prognose, das Tauschen sei das neue Kaufen (u.a.
http://schnellze.it... und
http://twitter.com... ) ist vielleicht einfach eine Teilmenge von "
Teilen ist das neue Kaufen"?
Besonders die ersten beiden Sätze des folgenden Zitats begeistern mich:
QUOTE:
Teilhabe ist dabei wichtiger als Abgrenzung, Nutzung attraktiver als Besitz. Ein Mentalitätswandel zeichnet sich deutlich ab: Wer allein bestimmen möchte, anstatt kooperative Lösungen zu suchen, wird in Zukunft immer weniger Chancen haben zu bestehen.
aus dem Newsletter des Zukunftsinstituts (Horx):
http://www.zukunftsinstitut.de...
Berthold schrieb dazu am 14.09.2011 | #permlink
Der Konsum ist durch Preisvergleich und Online-Shops eskaliert. Alle haben alles sofort und im Überfluss.
Deshalb gibt es tonnenweise abzugeben: Zum Wegwerfen ist das Zeug zu schade, zum Verkaufen zu banal. Also lasst es uns teilen.
Achim schrieb dazu am 14.09.2011 | #permlink
> Alle haben alles sofort und im Überfluss.
Manche. Nämlich diejenigen, die über Gesundheit und gute Jobs (oder Kapital) verfügen.
Ganz viele andere würden gerne mehr konsumieren, können es aber nicht. Da ist auf Zeit begrenzte, also geteilte Nutzung, eine Option.
Und die Frage ist dann eine ökonomische und eine soziale. Ich sehe riesige Möglichkeiten.
Notiz an mich: endlich Silvan reinholen!
Berthold schrieb dazu am 14.09.2011 | #permlink
Achim schrieb dazu am 14.09.2011 | #permlink
Im Web sind die Unterschiede zwischen arm und reich weniger sichtbar, das erleichtert den Austausch ohne Vorbehalte, zumimdest initial. Deswegen ja die Potenziale. Oder liege ich da falsch?
Berthold schrieb dazu am 14.09.2011 | #permlink
Wenn es Geiz ist, dann ist die Teilen-Idee tatsächlich nicht funktionsfähig.
Wenn es die Abgrenzungssache ist, dann hast du natürlich Recht und damit wäre ein neues, ultraethisches Prinzip durch das Web zu realisieren.
Let's do it if you have got the time.